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Über uns
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Über uns

Das ist Memrange

Wir sind ein kleines Startup und bieten Lösungen für Kryptographie und Recovery. Unser Flaggschiff ist das Digitale Schliessfach, an dem wir schon eine geraume Zeit arbeiten.

Wir arbeiten eng mit einem Technologie-Partner aus Heidelberg zusammen, dessen Name wir in Bälde bekanntgeben.

Interview

-durchgeführt durch den erfolgreichen Unternehmer und Co-Founder des Berliner Start-Ups flinkit (https://flinkit.de/), Andreas Basigos

 

Hallo Lancelot, vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für ein Interview mit mir nimmst ! Bitte stelle uns zu Beginn Dich und Dein Team bei memrange kurz vor.

Mein Name ist Lancelot Fritz – ja, wie der Ritter der Tafelrunde, und ich bin Co-Founder und Gesellschafter bei der memrange UG. Wir sind ein junges Unternehmen aus Heilbronn, welches sich der Sicherheit des digitalen Lebens versprochen hat. Unser dynamisches Team besteht momentan aus fünf Personen. Neben meinem Vater, Bruder und mir haben wir noch ein Betriebswirtschaftler und einen Entwickler an Bord.

Welches Problem wollt Ihr mit memrange lösen?

Hast Du dir bisher Gedanken um Deinen digitalen Nachlass gemacht? Solltest Du diese Frage verneinen müssen, dann geht es Dir ähnlich wie einem Großteil der Menschen, die sich in der digitalen Welt bewegen. Wir haben zur Lösung dieses Problems im Bereich der digitalen Sicherheit eine innovative und unkomplizierte Lösung entworfen, welche in ihrem Verständnis ein Novum auf dem Markt bedeutet. Neben unserem Steckenpferd, dem Digitalen Tresor, haben wir zwei weitere Geschäftssäulen, auf denen unsere Produktportfolio beruht. Hierbei versuchen wir ebenfalls Sicherheitsherausforderungen zu lösen, welche sich durch das tägliche digitale Leben ergeben. Dies ist einerseits unser Encryption-Service, welcher generell Verschlüsselungen in den Vordergrund stellt. Wenn Du mal veranschaulicht einen genauen Blick auf diese Methode werfen willst, schaue gerne mal bei unserer Website vorbei. (https://www.memrange.com/) Andererseits ist das unser Recovery-Management. Hier bieten wir in Verbindung mit unserem Partner eine „Wiederherstellungslösung“ für digitale Identitäten an.

Wie ist die Idee zu memrange entstanden ?

Vor vier Jahren haben mein Vater, Bruder und ich eine kleine Wanderung durch den Odenwald organisiert. Bei dem so durch den Wald spazieren unterhielten wir uns mal wieder über Gott und die Welt. Irgendwann kamen wir auf die Herausforderungen zu sprechen, welche das digitale Leben, im Besonderen im Bereich der Sicherheit und Kontrolle unserer Daten, bereithält. Hierfür wollten wir eine Lösung finden und memrange wurde gegründet.

Wie würdest Du Deiner Großmutter memrange erklären ?

Stell Dir memrange wie einen Tresorraum vor. In diesem Tresorraum liegen Deine wichtigen Informationen – deine Verträge, vielleicht eine Kopie Deines Testaments, oder auch Erinnerungen auf Bildern, in Videos oder dein liebstes Maultaschenrezept. Diese Informationen legst du in Schließfächern an. Die Schlüssel zu den Schließfächern gibst du Geschäftspartnern, Freunden oder deinen Erben. Du behältst die Kontrolle über deine Informationen und Schlüssel. Wir verschlüsseln auf dem Handy – dadurch wird es zu Deinem Schlüssel!

Hat sich Euer Konzept seit dem Start irgendwie verändert ?

Zu Beginn standen im Besonderen Lösungen für den digitalen Nachlass im Vordergrund unserer Arbeit. Nachdem wir hierfür den Digitalen Tresor entwickelt hatten, haben wir mittlerweile unser Produktportfolio erweitert und bieten neben unserem „Encryption-Service“ auch Lösungen im Recovery-Management an. Zusätzlich haben wir unseren Digitalen Tresor zu einem Produkt weiterentwickelt, welches als sicheres Tool, noch über den digitalen Nachlass hinaus, unkompliziert genutzt werden kann.

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen ?

Als wir uns das erste Mal mit der Exportgenehmigung in den USA für unseren Digitalen Tresor beschäftigten, waren uns sicherlich nicht die Hürden, welchen man sich zu stellen hat, in ihrer Gänze bewusst. Durch unsere Verschlüsselungstechnik ist es uns, und auch niemand anderem möglich, die Daten unserer User einzusehen. Diese Art der Verschlüsselung bezeichnet man als „Zero-Knowledge-Encryption“. Dieser Genehmigungsprozess zog sich sehr in die Länge und kostete uns alle viel Zeit und Nerven. Der Exportgenehmigungsprozess in den USA hat sich übrigens mittlerweile geändert und ist mit deutlich weniger Aufwand verbunden.

Was habt Ihr daraus gelernt ?

Zum einen haben wir, als ziemlich junges Team, gelernt, dass nicht alles sofort glatt laufen kann und man sicherlich auch mal Rückschläge hinnehmen muss. Ich würde behaupten, dass wir als Team noch näher zusammengerückt sind.

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht ?

In der Kommunikation im Team bewegen wir uns, wie ich finde, auf Weltklasse-Niveau. Wir pflegen flache Hierarchien und führen ein freundschaftliches Verhältnis untereinander. Dies macht sicherlich einen großen Anteil bei unserer stetigen Weiterentwicklung aus.

Wie ist Euer Startup finanziert ?

Wir finanzieren uns bis heute aus eigenen Ersparnissen. Sind jedoch momentan auf der Suche nach öffentlichen Subventionen und/oder Investoren.

Was sind Eure Pläne und Ziele für die nächsten 12 Monate ?

Für uns wird das Jahr 2021 ein sehr wichtiges. Wir sind, wie bereits erwähnt, auf der Suche nach frischem Geld, um weitere Entwickler in unserem Team aufnehmen zu können. Hiernach wollen wir uns den technischen Herausforderungen annehmen und schließlich mit einem fertigen Produkt im Bereich des Digitalen Tresors an der Start gehen. Zusätzlich hoffen wir, dass wir im Bereich der Encryption und dem Recovery-Management weitere Kunden akquirieren können.

Kontakt

Du erreichst uns unter: info@memrange.com